Kindergesundheit: Was man alles noch wissen sollte

Alle Eltern sind wohl daran interessiert, dass ihr Nachwuchs gesund heranwächst. Bereits die werdenden Mütter können viel dafür tun. Eine gesunde ausgewogene Ernährung und der absolute Verzicht auf Genussmittel stellen eine gute Basis dar. Denn während der Zeit im Mutterleib werden die Abwehrkräfte über die Nabelschnur gestärkt. Die so erlangten Abwehrstoffe bewahren die Neugeborenen bis zu 3 Monaten vor vielen Infektionskrankheiten.

Danach steigt die Empfänglichkeit für Infekte wie Mittelohrentzündung, Infekte der Atemwege, etc. Dabei sind hohes Fieber, Erbrechen, Mattigkeit und auch Durchfall, keine Seltenheit. Kinder erkranken meist durch Ansteckung untereinander, wie im Kindergarten, der Schule oder durch ältere Geschwister an den Kinderkrankheiten. Bakterien und Viren werden hierbei durch Tröpfcheninfektion oder über die Luft übertragen. Zu nennen sind Mumps, Windpocken, Masern und auch Röteln.

Prophylaxe durch Impfungen

Viele Eltern nutzen die Option, die Kinder rechtzeitig impfen zu lassen. Anderenfalls kann davon ausgegangen werden, dass sie wenigstens an einer der bereits aufgeführten Infektionen erkranken werden.

Zur Gesunderhaltung des Kindes sollte der Impfkalender beachtet werden. Hier ein kleiner Auszug daraus.

Impfung
Säuglinge
Kleinkinder
Kinder
Jugendliche
Tetanus
Diphtherie
Keuchhusten
Kinderlähmung
Masern
Mumps
Röteln
Windpocken

Es ist zu beachten, dass einige Impfungen als Schluckimpfungen und andere Impfungen in Kombinationen verabreicht werden. Ferner reicht bei einigen Erkrankungen eine Grundimmunisierung nicht aus. Teilweise, wie beim Tetanus, sind die Impfungen aller 10 Jahre, über das Erwachsenenalter hinaus, erneuert werden.

Gesunde Ernährung

Klar ist, dass auf dem Speiseplan des Kindes altersgerechte und vor allem gesunde Lebensmittel stehen sollten. Nach Möglichkeit sollten diese selbst zubereitet werden. Dabei können einige Gerichte vorgekocht und konserviert werden. Wichtig bei der Einnahme der Mahlzeiten ist es, dass die Kleinen die Mahlzeiten im Kreise der Familie einnehmen. Mit festen Essenszeiten wird der Tag strukturiert. Das gemeinsame Essen mietet die Möglichkeit einer Kommunikation. Spielend lernen sie auch die Regeln nach „Knigge“ bei Tisch.

Körperliche und geistige Entwicklung

Die Kinder werden in der ersten Zeit nach der Geburt, dem Arzt in turnusmäßig vorgestellt. So kann dieser sich ein Bild von dem Entwicklungsstand machen. Dennoch sind die Eltern gefordert, ihren Nachwuchs zu beobachten. Dabei sollte der Fokus auf Sprachstörungen
gelegt werden:

Störung der geistigen Entwicklung
Störungen des Wachstums
Fehlstellung der Augen
Gehörstörungen

Im täglichen Umgang mit dem Nachwuchs fallen den Eltern eben genannte Probleme eher auf, als dem Arzt, der das Kind nur hin und wieder sieht. Allerdings sollten vor allem Eltern, die ihr erstes Kind aufziehen und noch keine Erfahrungen auf dem Gebiet der Kindergesundheit haben, informieren. Freunde, Familienmitglieder, Plattformen im Internet, etc. bieten die hierfür an.

Übrigens!

Oftmals sind es aber auch Verwandte, welche das Kind nicht so häufig sehen, welche Störungen, vor allem eine Fehlstellung der Augen, schneller bemerken.

Je früher gehandelt wird, wenn eine solche Störung vorliegt, umso schneller kann dem Kind geholfen werden. Die Prognose die Störungen erfolgreich zu bekämpfen werden somit auch gesteigert.

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