Das Gehör – einer der fünf Sinnen der Menschen

Zu den fünf Sinnen der Menschen zählt das Gehör.

Allgemeines zum Sehvermögen

Von dem Ohr werden Schallwellen aufgenommen. Über den Hörnerv werden die umgewandelten elektronischen Impulse an das Gehirn weitergeleitet. Dieses unterscheidet dann, wie sie zu interpretieren und zu verarbeiten sind. Gegliedert wird der Aufbau des Ohrs in das Innenohr, das Mittelohr und das äußere Ohr.

Das Innenohr setzt sich aus der Cochlea der Hörschnecke, dem Hörnerv und den Haarsinneszellen zusammen. Zum Mittelohr gehören die eustatische Röhre und das Gehörknöchelchen. Weitere Bezeichnungen für das Gehörknöchelchen sind der Hammer, der Amboss oder der Steigbügel. Die Ohrmuschel, der Gehörgang und das Trommelfell machen das äußere Ohr aus.

Bekannte Krankheiten des Gehörs

Tinnitus

Tinnitus aurium äußert sich in der Regel durch Töne oder Geräusche, die lang anhaltend oder auch wiederkehrend sind. Die Therapie richtet sich danach, ob es sich um einen akuten Tinnitus, also weniger als 3 Monate vorhanden oder einen chronischen Tinnitus über einen Zeitraum von 3 Monaten hinweg, handelt. Der akute Tinnitus kann auch durch ein Knalltrauma ausgelöst werden. Die sofortigen Maßnahmen, die einzuleiten sind, bestehen im Anlegen einer Infusion, einer Sauerstoffdrucktherapie oder einem operativen Eingriff. Zu den bereits genannten Behandlungsmöglichkeiten bietet sich bei einem chronischen Tinnitus auch ein spezielles Hörgerät an. Dieses wird auch als Rauscher bezeichnet. Die besten Aussichten auf eine erfolgreiche Therapie sind dann zu erwarten, wenn rechtzeitig der Facharzt aufgesucht wird.

Hörverlust

Beim Hörverlust handelt es sich um eine Einschränkung des Hörvermögens. Sie kann von einer geminderten Hörfähigkeit bis zur vollständigen Hörminderung auftreten. Hyperakusis, also die Schwerhörigkeit kann bedingt durch Lärmeinwirkungen verursacht werden. Mittelohrentzündungen oder auch die Presbyakusis, altersbedingte Schwerhörigkeit, können in Betracht kommen.

In Tablettenform können die systemischen Steroide verabreicht werden. Bringen diese beim Hörverlust nicht den gewünschten Erfolg, können sie auch injiziert werden. Je eher der Patient sich in Behandlung begibt, umso größer sind die Erfolgsaussichten, wieder hören zu können.

Hörsturz

Teilweise wird der Hörsturz auch als Infarkt des Ohres bezeichnet. Er tritt plötzlich auf. Dabei wird meist nur auf einem Ohr ein unangenehmer Druck verspürt. Dazu kommen die Symptome, wie sie von einem Tinnitus bekannt sind. Ursächlich kommen neben Durchblutungsstörungen auch Beschwerden der Halswirbelsäule und psychische Probleme infrage. Prinzipiell sollte bei derartigen Beschwerden der Facharzt für den Hals-Nasen-Ohren-Bereich konsultiert werden.

Mittelohrentzündung

Otitis Media ist die fachliche Bezeichnung für eine Mittelohrentzündung. Zu den Ohrenschmerzen sind es Symptome wie, Fieber, Tinnitus, Hörverlust und ein Druck auf den Ohren, welche die Patienten dem HNO-Arzt beschreiben. Therapiert wird eine Mittelohrentzündung mit Medikamenten, die entzündungshemmend sind und auch mit Antibiotika. Unbehandelt kann es zu Hirnhautentzündungen oder dauerhaften Schwerhörigkeiten kommen.

Morbus Meniére

Meist ist das Morbus Meniére mit 3 Symptomen beschrieben. Es handelt sich um den Tinnitus, den Schwindel und die Schwerhörigkeit. Sie treten unvermittelt, anfallartig auf. Teilweise sind sie nur für Minuten spürbar, sie können aber auch bis zu Stunden zu Beeinträchtigungen führen. Ursachen vom Morbus Meniére werden derzeit noch erforscht. Die Therapie besteht in der Gabe von Medikamenten, welche die Symptome lindern. Ferner ist auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Vollständig heilbar ist Morbus Meniére derzeit nicht.

Gehörgangentzündung

Beschrieben werden Gehörgangsentzündungen vom Patienten mit Ohrenschmerzen. Sie gehen oft einher mit Juckreiz und Ausfluss. Unbehandelt ist eine spätere Schwerhörigkeit nicht auszuschließen. Meist sind es mechanische Ursachen, die zu nennen sind. Am häufigsten ist es das Reinigen mit Wattestäbchen.

Paukenerguss

Vor allem Kinder bis zum Alter von 8 Jahren sind vom Paukenerguss betroffen. Meist ist es eine Erkältung, welche sich auf die Ohren legt. Auch Erwachsene werden den fehlenden Druckausgleich im Ohr spüren. Unbehandelt kann diese Erkrankung des Ohrs chronisch werden, zu Entzündungen des Mittelohrs bis hin zu Hörschäden führen.

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