Eine Konzentrationsschwäche kann jeden Menschen betreffen

Sie kann nur vorübergehend sein. Konzentrationsstörungen können aber auch Alarmsignale für Krankheiten sein, die behandelt werden müssen. Zu denken ist in diesem Fall an Alzheimer, Unterfunktion der Schilddrüse oder Nierenschwäche.

Dieser kleine Beitrag soll zum einen erklären, was unter Konzentrationsschwäche zu verstehen ist, wie sie behandelt werden kann und Weiteres mehr. Sie können dann den Vergleich ziehen, ob Sie eine Konzentrationsschwäche haben. Wenn ja, was dagegen zu tun ist.

Unterschied zwischen Konzentrationsschwäche und Konzentrationsstörung

Im Gegensatz zu Konzentrationsschwäche treten Konzentrationsstörungen nur vorübergehend auf. Diverse Krankheiten, Einflüsse von außen und eine ungesunde Lebensweise, kommen als Ursachen in Betracht. In jedem Fall sollte der Patient zwecks einer Diagnose und der daraus resultierenden Therapie einen Facharzt aufsuchen.

Ursachen

Sind die Ursachen für Konzentrationsstörungen keine Fehlentwicklungen oder Krankheiten, können sie auch erblich bedingt sein. Werden sie früh erworben und es sind Kinder betroffen, wird von ADHS, Legasthenie oder ADS gesprochen. Diese Kinder fallen im Kindergarten und der Schule unangenehm auf, da sie sich nicht angemessen verhalten. Meist wird ihr Verhalten als störend oder impulsiv empfunden.

Krankheiten, welche als Folge von Konzentrationsschwächen bei Erwachsenen genannt werden können, sind:

Depressionen
Schilddrüsenunterfunktion
Alzheimer
Wechseljahre
etc.

Begünstigend wirken Stress und ein gesteigertes Suchtverhalten (Alkohol, Nikotin).

Diagnostik

Werden Erste, der eben beschriebenen Symptome festgestellt, sollte der Arzt aufgesucht werden. Meist überweist der Hausarzt, nachdem er organische Ursachen ausgeschlossen hat, seinen Patienten zu einem Psychologen. Er schöpft, die ihm zur Verfügung stehenden Testverfahren aus. Bestätigt werden kann die Verdachtsdiagnose durch ein EEG (Elektroenzephalogramm). Nach den Befunden der Diagnostik richtet sich die Therapie.

Therapie

Wurde bei der Diagnostik festgestellt, dass es sich um eine Grunderkrankung handelt, auf welche die Konzentrationsschwäche zurückzuführen ist, gilt es in erster Linie diese zu behandeln. Sonst sind keine speziellen Medikamente gegen eine Konzentrationsstörung zu empfehlen. Ratsam hingegen sind Konzentrationsübungen. Gute Erfolge wurden mit Yoga erzielt. Entspannungsübungen wie das autogene Training können an dieser Stelle genannt werden. Viel Gutes kann durch ausreichend Schlaf erreicht werden. Patienten berichten, dass sich ihre Konzentration durch Akupunktur gesteigert hat. Wichtig ist in jedem Fall ein Tagesablauf, welcher fest strukturiert ist. Es ist darauf zu achten, dass die Strukturen nicht schon wieder nach kurzer Zeit verschwimmen.

Prophylaxe

Eine gesunde Lebensweise, eine ausgewogene Ernährung und ein positives Denken wirken Konzentrationsstörungen entgegen. Dabei sollte jeder Mensch sich genügend Zeit für sich selbst nehmen.

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